Wie geht schreiben?

June 19th, 2009

Wie geht schreiben? Eine Frage die ich in den drei Jahren seit ich mein erstes Buch veröffentlicht habe öfter gestellt bekommen habe. Und jedesmal fällt mir die Antwort schwer, zum einen weil ich nicht die berühmte Autorin bin die schon hunderte von Romanen geschrieben und veröffentlicht hat, und zum anderen weil ich selbst keiner wirklichen Richtlinie folge. Ich folge zwar den Grundregeln des Schreibens, die man in jedem Ratgeber finden kann, ansonsten aber lasse ich mich von meinen Gefühlen leiten. Ich schreibe grundsätzlich meine Texte so wie ich selbst gerne Lese. Es gibt nur wenige Autoren die ich wirklich gerne Lese, dazu gehören Marion Zimmer Bradly, Lucy Mound Motgommery und J.K. Rowling. Hier in Kanada fand ich noch einen weiteren Autor der mir sehr gut gefällt, Anthony Horowitz und seine Alex Rider Serie. Aber auch von Unbekannten Autoren, habe ich schon öfter etwas gelesen, teilweise Werke die nie oder bisher nicht veröffentlicht wurde. Ich bevorzuge eine einfache Schreibweise, natürlich, so wie Leute auch wirklich miteinander reden. Hochgestochene und aufgeblasene Texte kann ich nicht leiden, ich lese sie nicht gerne, also schreibe ich nicht so.

Ansonsten achte ich beim Schreiben darauf das ich mich nicht wiederhole, weder in meiner Erzählung noch in der Wortwahl, zumindest bei letzterem so wenig wie möglich. Natürlich ist es auch wichtig die Spannung aufrecht zu erhalten, wobei ich dabei die Achterbahnvariante bevorzuge. Ich weiß nicht mahl ob es die Bezeichnung wirklich gibt, aber ich bezeichne sie eben so. Was ich damit meine ist das die Spannung nicht dauerhaft oben ist, sondern immer wieder unterbrochen von Gefühlvollen tiefs, in denen es vorwiegend um die Beziehung meiner Figuren geht. Übrigens etwas worauf ich sehr viel Wert lege, das meine Figuren voller Gefühl sind und auch ihre schwächen zum tragen kommen.

Ansonsten kann ich einfach nur jedem empfehlen so zu schreiben wie es ihm selbst gefällt. Manchmal ist das gut genug um ein Buch veröffentlicht zu bekommen, oft aber nicht. Ich sage jedem das die Veröffentlichungen die ich hatte, reines Glück waren, weil ich gerade eine Marktlücke mit den Büchern getroffen habe, und einen Verlag fand dem es egal war das ich Legasthenikerin bin. Im Grunde kann ich aber nur jedem raten für den Anfang mal einen Schreiratgeber zu kaufe, von denen es ettliche in den Buchhandlungen gibt, und die einem zumindest die Grundlagen gut erklären können. Besser jedenfalls als ich.

Fantasyroman, die Sternenkriege nur noch wenige Wochen zum Sonderpreis

June 19th, 2009

Über die Sommermonate insbesondere den Sommerferien ist Lesen eine tolle Sache, egal ob im Schwimmbad, am Strand oder auf der Terasse, Lesen macht überall und zu jeder Zeit spaß. Außerdem hilft es den Jugendlichen und Kindern ihren Horzint zu erweitern und ihre Phatasie zu beflügeln. Lexa und die Sternenkriegerinnen ist genau so ein Roman, spannend, voller Gefühl und Phatasie. Geben sie sich oder ihrem Kind die Chance zu einem super Sommer Preis diesen Roman zu erstehen und sich in eine Welt entführen zu lassen die von Freundschaft, Liebe und Gerechtigkeit erzählt. Das Buch ist im PDF Format erhältlich und somit nicht nur auf gängigen E-Book readern sondern auch auf jedem Home PC zu lesen. Desweiteren kann man es Problemlos ausdrucken, für diejenigen die das Lesen von Papier noch immer bevorzugen. Das Buch ist derzeit für nur einen Euro zu erhalten, womit sich selbst mit dem teuersten Drucker noch der Ausdruck rentiert, doch nicht mehr lange, wenn der Sommer vorbei ist endet auch das Angebot.  Zum Download bitter hier….. klicken und viel spaß beim Lesen.

Leben mit der Natur

June 19th, 2009

Wie ich in Deutschland noch in der Schule war, wurde viel über Naturschutz gesprochen, wobei es dabei in den meisten Fällen um Recycling ging, oder dingen wie Strom sparen, Benzin sparen, keinen Müll in der Natur herum liegen zu lassen, oder das man im Wald kein Feuer machen sollte um einen Waldbrand zu verhindern. Für mich als Kind und Jugendlicher war das damals schon interesannt, und ich war dafür das man die Umwelt schützen müsste, doch irgendwie hatte ich immer das Gefühl das mich an dem Konzeppt das uns da in der Schule Presentiert wurde, etwas störte. Ich wußte aber nicht was.

Ich war schon immer recht tierlieb, konnte Stundenlang Vögel oder Insekten beobachten, und mich einfach nur daran erfreuen. Wie ich noch jünger war, und die Stromleitungen noch nicht unter der Erde, liebte ich es wenn im Spätsommer und Herbst die Zugvögel sich dort versammelten und genoß ihren Gesang. Doch nachdem die Stromleitungen unter die Erde gelegt wurden, war damit vorbei. Und komischer weise sah man auch entschieden weniger Vögel über die warme Jahreszeit hinweg. Ich kann mich noch erinnern in meiner Kindheit ein Rotkehlchen gesehen zu haben, in späteren Jahren nie wieder. Auch Schwalben waren in meiner Kindheit oft zu sehen, doch nachdem sie versucht haben unter dem Dach unserer Nachbarn zu nisten, und diese die Nester einfach vernichtet haben, unabhängig davon ob schon Eier darin lagen, oder Küken geschlüpft ware, verschwanden auch diese mehr und mehr. Bis ich irgendwann keine mehr sah.

Ich kann mich auch noch gut daran erinnern das als ich in die Berufsschule kam, ich oft als Landei bezeichnet wurde, für viele und auch für mich kam ich vom Land. Da ich am Ortsrand lebte kam ich mir auch oft so vor als würde ich vom Land kommen, und ich denke für Deutsche verhälltnisse war es auch schon Land. Dennoch habe ich nie einen Wildhasen gesehen, oder ein Reh, oder sonst irgend eines der Tiere von denen ich in der Schule und in Büchern gelesen oder gehört hatte. Ich wußte natürlich das sie existierten, doch gesehen hatte ich nie eines. Bis auf einen Igel, doch da war ich auch schon 18 Jahre alt, als ich meinen ersten zu sehen bekam.

Nun ja, ich für meinen Teil hielt mich damals für sehr Umweldfreundlich und sah mich auch als jemand der die Natur schützt, zumindest so wie ich es in der Schule gelernt hatte. Ich trennte den Müll, versuchte so wenig wie möglich Müll zu produzieren, und tötete keine Tiere, wenn man mal von Spinnen und Stechmücken absah.

Diese Einstellung änderte sich als ich hierher nach Kanada kam, wirklich aufs Land. Hier sah ich zum ersten Mal freilebende Truthäne, Rehe und Hasen die über die Felder jagten. Die vielzahl an Vögeln war faszinierend, und als ich meinen ersten Waschbären sah hätte ich vor Freude auf und ab hüpfen können.

Auch in Kanada wird Recycling betrieben, ich hab zwar einige Zeit gebraucht um heraus zu bekommen was hier alles dazu gehört, doch nach einiger Zeit war Recycling hier kein Problem mehr. Doch was der größte Unterschied in sachen Naturschutz war, das die Menschen hier die Natur nicht nur einfach als gegeben hin nehmen sondern alles machen um sie zu schützen. Viele der Dinge könnte man auch in Deutschland machen, und sicherlich gibt es einige die es machen, ich habe es vermutlich nur in all den Jahren dort nie gesehen.

Darum möchte ich hier mal einige Dinge aufzählen die man machen kann, und meine Erfahrungen damit.

Als erstes mal das einfachste, Vögel hat man in allen Gegenden Deutschlands, doch in vielen wird ihr natürlicher Lebensraum eingeschränkt oder vernichtet. Insbesondere Tauben und Schwalben die gerne an Häusern nisten werden oft verjagt, ihre Nester zerstört und teilweise die Jungen oder die Eier dabei getötet bzw, vernichtet. Und ich will jetzt nicht sagen das jeder diese Gefiederten Freunde nisten lassen sollte, da ich natürlich weiß das ihr Kot schädlich für die Fasade ist, und heutzutage haben nur wenige das Geld diese Schäden am laufenden Band auszubessern. Was man aber machen kann, sind Vögelhäuser aufstellen für die Vögel die normalerweise in Baumhölen, Astlöchern und Felshölen nisten. Und für Tauben, Schwalben und andere Nister die offene Nisflächen bevorzugen, kann man Nisbretter anbringen. Um die Fasade zu schützen kann man hinter das Nistbrett eine Plane befestigen die etwa zwei Meter länger ist und damit die Fasade schützt. Man kann auch ein Brett unterhalb anbringen das etwa 30cm über das Nistbrett hinaus steht, so das der Kot nicht den Boden verunstaltet und beschädigt oder die Dinge die darunter stehen, wie das Auto. Dazu kann man den Vögeln helfen indem man zur Nistzeit seine Katzen im Haus behällt, und wenn man einen Hund hat kann man die Hundehare sammeln und als Ball in einem Netzchen hinaus hängen. Vögel lieben es damit ihre Nester aus zu polstern.Und im Winter, nicht zu vergessen, kann man Vogelfutter hinaus hängen, stellen oder streuen. Aber bitte nur wenn der Boden auch wirklich gefroren ist, ansonsten bitte spezielles Sommerfutter verwenden.

Hier mal ein Beispiel für ein hübsches und dekoratieves Vogelhaus.

Wichtig ist natürlich das man Vogelhäuser und Nistbretter an sicheren Stellen anbringt, wo weder Katze noch andere Nesträuber heran kommen können.

Ah ja, und was haben wir hier, etwas das es auch in Deutschland an vielen Stellen noch gibt, Rehe. Für Leute die mitten in der Stadt leben ist der Rat natürlich unnütz, jedoch für diejenigen die am Waldrand leben und wissen das dort Rehe leben, könnte er interesannt sein. Rehe sind wunderschön und anmutige Geschöpfe, doch die Winter können für sie ziemlich Hart werden. Darum sollte wer kann, im Winter Heu, Karotten, Äpfel, und trockenes Weißbrot an den Waldrand legen. Damit hilft man übrigens nicht nur den Rehen, sondern auch Hasen, Wiseln, Dachsen und vielen anderen Waldtieren die man nie zu Gesicht bekommt.

Umweltschutz ist nicht nur Müll sortieren, Energie Sparen und den Benzinverbrauch reduzieren, sondern viel mehr und jeder kann helfen. Igel brauchen einen warmen Platz zum Überwintern, wer einen Garten hat kann ihnen Helfen indem man einen Komposthaufen oder Laubhaufen einrichtet. Und im Sommer sollte man so wenig wie möglich Pestiziede, Schneckenkorn und Insektiziede verwenden da diese den Tieren die Insekten, Schnecken und anderes Kleingetier fressen, schaden können.

Umweltschutz ist viel mehr als das was wir in der Schule einst gelernt haben, es ist ein Leben mit und in der Natur. Wege zu finden sich mit der Natur zu arangieren und wo immer es möglich ist sie zu erhalten. Nicht jeder Baum der nicht mehr so schön aussieht, oder teilweise am verdorren ist muß gefällt werden. Lasst sie stehen, sie sind Lebensraum für Käfer, die von Vögeln gefressen werden. Sie bieten Schutz und Nestbaugrund für Tiere aller art. Lasst das Gras nach dem Rasenmähen liegen, es düngt nicht nur den Rasen, sondern bietet auch Amseln einen guten Futtergrund. Und das sind nur einige Beispiele was man in jedem Land, in jeder Region und von jedem Menschen unternehmen kann um unserer Natur und ihren Bewohnern zu helfen.

Falsche Vogelrettung

June 13th, 2009

Es ist schon eigenartig wie man mit den besten Absichten alles falsch machen kann, nur weil man als Kind etwas falsches gelernt hat. Wie ich noch klein war, und auch wärend ich heran wuchs, wurde mir immer wieder gesagt das man Jungvögel nicht anfassen darf, weil die Eltern es dann nicht mehr annehmen. Das wenn man ein Vogelkücken findet das aus dem Nest gefallen ist, man es nur mit Handschuhen zurück ins Nest setzen kann, ansonsten muß man es per Hand groß ziehen. Tja, so wurde mir das zumindest über Jahre hinweg immer wieder gesagt, und bis vor kurzem habe ich nie etwas anderes gehört oder gelesen.

Vor einigen Tagen dann, fanden meine Kinder, denen ich das gleiche beigebracht hatte, einen Jungvogel der aus dem Nest gefallen zu sein schien. Es war eines der Robin Kücken die vor unserem Schlafzimmer fenster nisteten. Die Eltern flogen laut zwitschernd und aufgeregt im Baum über uns umher, unser Kater war schon auf dem Weg um das kleine 12 Tage alte Kücken zu erlegen, und die Kinder waren laut am schreien das wir es retten müssten.

Ohne wirklich darüber nach zu denken welche Arbeit so ein Kücken machen würde, nur in dem Gedanken das ich es nich unserer Katze überlassen konnte, nahm ich das Kücken an mich. Es versuchte mir aus der Hand zu flattern, strampelte und ich hatte wirklich Angst es zu verletzen. Doch wenigstens war es sicher vor der Katze, und schnell hatte ich den alten Hamsterkäfig meiner Tochter in einen Vogelkäfig umfunktioniert. Den kleinen Vogel zurück ins Nest zu setzen war nicht möglich, da ich keine chance hatte heran zu kommen. So entschied ich den kleinen zu behalten und groß zu ziehen, oder zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Auffangstation zu bringen.

So sah der Kleine aus als wir ihn gefunden haben. Er konnte nur ganz schwach flattern, war im Nackenbereich und unter den Flügeln noch ganz nackt, und zwitscherte kläglich nach seinen Eltern. Während draußen seine Eltern wie verzweifelt nach ihm riefen. Doch nach dem was ich gelernt hatte als Kind, war er, da ich ihn angefasst hatte, eh verloren wenn ich ihn wieder hinaus gesetzt hätte.

Also suchte ich alle Information zusammen die ich finden konnte. Auf verschiedenen Websiten konnte ich heraus finden das Junge Robins nur Maden, und Regenwürmer gefüttert bekommen. Auch fand ich heraus das es noch zu früh für den kleinen war um alleine zurecht zu kommen, und das er gute fünf Tage zu früh war um aus dem Nest geworfen zu werden. Oder zumindest dachte ich das, denn als Kind hatte ich noch etwas gelernt bekommen, nämlich das die Altvögel ihre Junge erst aus dem Nest warfen wenn sie in der lage waren zu fliegen. Tja, fest überzeugt wie ich war, das die einzige Hoffnung für das Küken zu überleben die Handaufzucht war, begann ich Würmer aus zu graben.

In meinem ersten Anlauf grub ich etwa 30 bis 40 Würmer aus, und versuchte sie dem kleinen zu füttern. Zu anfang wollte er den Schnabel gar nicht öffnen, doch nach einigen Anläufen gelang es mir ihm einige Würmer zu füttern. Dennoch machte ich mir sorgen das ich den kleinen nicht durchbringen würde, da ich doch recht wenig Ahnung von Vögeln habe, und schrieb darum eine der Wildtierrettungsorganisationen an, um nach zu fragen was ich machen sollte, und ob es eine Aufzuchtstation gab. Am Abend bevor ich ins Bett gieng, habe ich ihn dann noch mal gefüttert, und stellte ich ihn abgedeckt in die Küche, während ich den Kater ins Wohnzimmer einschloss.

Am nächsten Morgen war ich erstaunt wie ruhig der kleine war, insbesondere aber wie leicht er sich füttern ließ. Innerhalb einer Stunde waren die restlichen Würmer vom Vortag verputzt und der kleine aber auch schon wieder Hungrig. So verbrachte ich fast den ganzen Tag damit Würmer auszugraben und den kleinen zu füttern, an meinen Haushalt war kein Gedanke zu verschwenden.

Am morgen Telefonierte ich mit meiner Mutter, und erzählte ihr von dem Kücken. Was erstaunlich war an diesem Telefonat, war das sie mir sagte das ich mit meiner Überzeugung falsch lag. Das insbesondere dieses Jahr in den Zeitungen mehrfach aufrufe ware, das man Küken einfach wieder ins Nest setzen sollte, oder in einen nahe gelegenen Busch, und insbesondere das es absolut nichts ausmachen würde wenn man die Küken einmal angefasst hatte. Das Problem war nur eine sichere Stelle für den kleinen gefiederten Freund zu finden, wo seine Eltern ihn auch erreichen konnten. Dazu kam das ich aus meiner falschen Überzeugung heraus meinen Kindern versprochen hatte, den kleinen in die Schule zu bringen, da insbesondere meine Tochter gerade Vögel und die Umweltvoraussetzungen durch nahmen.

Ich entschied aufgrund meines Versprechens den kleinen auf jeden Fall noch zu behalten bis meine Kinder von der Schule kamen, um die Entscheidung der Leherer zu erfahren, ob ich den kleinen bringen sollte. Als die beiden kamen, waren die Lehrer natürlich begeistert gewesen, und hatten mich für den nächsten Morgen eingeladen. Ich fütterte an diesem Tag über 100 Würmer an den kleinen und als ich ihn am Abend in die Küche stellte, war ich in gewisser weise froh das ich ihn am nächsten Vormittag frei lassen würde. Denn obwohl ich den kleinen mochte, und ihn in gewisser wiese gerne behalten hätte, war die Arbeit einfach zuviel. Denn im gegensatz zu Vögeln, hatte ich nicht nur das Küken, sondern auch noch meine Kinder, den Haushalt und so weiter zu erledingen. Ich nahm mir aber vor, so lange wie möglich den kleinen im Auge zu behalten, und ebenso sicher war für mich das mein Kater im Haus blieb, bis ich mir so sicher wie möglich war das der kleine davon fliegen können würde.

Küken fütterung

Hier ein Video wie ich den kleinen Füttere

Nach dieser Fütterung brachte ich den kleinen dann zur Schule. Die Kids in der Klasse meiner Tochter waren so begeistert, hatten so viele Fragen und zum ersten Mal erlebte ich wie meine Tochter vor der Klasse sprach. Allein das zu erleben war die Arbeit mit dem Küken wert. Auch in der Klasse meines Sohnes war die Begeisterung groß, und die Fragen nicht wenig. Wenn hier, da erste Klasse, auch die Lehrerin noch einige Fragen stellen mußte auf die die Kids nicht gekommen waren.

Wie ich dann wieder Zuhause war, öffnete ich den Käfig unterhalb des Baumes, in dem das inzwischen verlassene Nest war. Denn auch die anderen zwei Küken waren wohl aus dem Nest geworfen worde, und wie wir voller bedauern an dem gleichen Morgen hatten fest stellen müsse, von unserem Kater oder einem anderem Tier getötet worden.

Ich setzte den kleinen auf die Wiese, und entfernte mich einige Meter. Es dauerte einige Minuten, und einige Rufe des kleinen, doch dann kamen die Eltern. Zuerst blieben sie auf einige entfernung, vermutlich weil ich in Sichtweite war, und zwitscherten in lauten durchdringenden Tönen, die vermutlich Alarm bedueteten. Ich verfolgte den Kleinen wie er durch meinen Garten hüpfte, bis er unter den Bäumen im hinteren Bereich war, und blieb auf unserer Veranda stehen. Nach einigen Minuten sah ich dann wie eines der Elternteile herunter kam und ihn fütterte. Zufrieden das die Eltern ihn so Problemlos nach drei Tagen in meiner Führsorge wieder annahmen, nahm ich den Kleinen noch mal hoch, verabschiedete mich von ihm und setzte ihn in einen Korb den ich schon am Voraben zum Nest umfunktioniert hatte und in einer Astgaber eines Baumes befestigt.

Einige Zeit blieb ich noch in der Nähe, um sicher zu gehen das es nicht nur Zufall gewesen war das die Eltern es gefüttert hatte. Und, das muß ich zugeben, weil mir der Abschied schwer fiel. Das Ersetznest gefiel dem kleinen gar nicht, so das er schon nach wenigen Minuten hinaus hüpfte und setzte sich zwischen zwei auslandende Äste der Tanne in die ich ihn gesetzt hatte.

Im laufe des Tages beobachtete ich vom Fenster meiner Tochter aus, immer wieder wo der Kleine war, und ob er auch gefüttert wurde. Meinen Kater ließ ich nicht aus dem Haus, was ihm natürlich gar nicht gefiel. Und selbst meinen Hund, der im Allgemeinen keinem Tier etwas macht, ließ ich nur unter aufsicht in den Garten. Am Abend, bevor es dunkel wurde konnte ich den kleinen noch an der gleichen stelle sehen an der ich ihn zurück gelassen hatte.

Als ich am nächsten Morgen nach ihm sehen wollte, konnte ich ihn nicht mehr finden. Ich glaubte das er wohl vom Baum geflattert war, oder herunter gefallen, konnte ihn aber einfach nicht finden. Als ich allerdings am Mittag in den Garten ging um etwas zu holen, sah ich ihn wieder im Baum sitzen. Erleichtert das ihm nichts geschehen war, ging ich wieder ins Haus. Am Nachmittag dann brach ein starkes Gewitter los, es stürmte und Donnerte, der Regen peitschte und ich machte mir sorgen um den kleinen. Am Abend als das Gewitter vorbei war, sah ich sofort nach ihm. Er war vom Baum geweht worden, und hüpfte verzweifelt auf dem Boden herum.

Ich ging her, fing ihn wieder ein, und setzte ihn zurück in den Baum. Erstaunlich daran war, das er sich wohl nicht im geringsten mehr an mich erinnerte. Er zwitscherte verzweifelt und in den höchten Alarmtönen, so das seine Eltern sogar versuchten mich zu attakieren. Er flatterte wie wild und war nur schwer zu fangen. Doch letztendlich konnte ich ihn wieder in den Baum setzen.

Während er da so saß, konnte ich gut sehen das seine Schwanzfedern um einiges gewachsen war, und sein Gefieder um einiges dichter geworden. Auch war er um einiges kräftiger geworden, so das ich ihn fast nich hatte halten können.

Am späten Abend dann, es war schon längst dunkel, fragte mich plötzlich mein Mann warum ich den Kater raus gelassen hätte. Verwundert und verwirrt stellte ich fest das dieser wohl entwischt sein mußte als die Kinder zum Spielen raus gegangen war. Voller sorge hoffte ich das dem kleinen nichts geschehen war. Schließlich war das küken noch nicht in der lage zu fliegen, und den Krallen meines Katers zu entkommen.

Heute Morgen, nach meinem ersten Kaffee, ging ich dann hinaus um nach dem kleinen zu sehen. Zuerst konnte ich ihn nicht finden, doch am Verhalten der Eltern die kräftig Alarm gaben ging ich davon aus das er zumindest noch am Leben war. Als ich schon aufgegeben hatte, und wieder hinein gehen wollte, warf ich einen Blick zurück, und sah etwas in einem anderen Baum, das wie ein grauer, großer Ball aussah. Als ich näher kam, erkannte ich das es mein kleiner gefiederter Freund war, der nun zwei Bäume weiter, und sehr viel höher saß. Für mich heißt das, daß er nun wohl in der Lage ist kürzere Distanzen zu fliegen oder zu Flattern, und sich so in Sicherheit zu bringen.

Ich werde nun versuchen so lange wie möglich ein Auge auf ihn zu haben, doch ich vermute das ich ihn schon bald nicht mehr sehen werde, da er nun auch langsam das Alter hat in dem er fliegen können sollte, und damit meine Chancen auf ihn beobachten immer kleiner. Insgeheim hoffe ich natürlich das er sich doch an mich erinnert, und mich villeicht eines Tages besuchen kommt, doch ich weiß das die Chacen dazu nahe null sind.

Eines aber habe ich aus dieser Geschichte gelernt. Das nächste Küken das ich finde, werde ich gleich versuchen wieder ins Nest zu setzten, oder aber an eine sicher Stelle. In der Butzeit werde ich meinen Kater so viel wie möglich drinnen lassen, und meinen Kindern habe ich nun erklärt das man ein Küken sehr wohl anfassen kann, und was man machen soll um ihm zu helfen. Vögel sind ein wichtiger Teil unserer Umwelt, sie geben uns nicht nur ihre schönen Gesänge, sie fangen auch lästige Insekten aus der Luft, oder aus den Rinden unserer Bäume und halten diese so gesund. Sie fressen Schnecken die unsere Pflanzen vernichten, und jagen wen es Greifvögel sind Mäuse und Ratten die sich in unseren Häusern einzunisten versuchen. Jeder sollte sein bestes tun um Vögel jeglicher Art zu beschützen und ihnen die Möglichkeit zu geben ihre Jungen groß zu ziehen. Dabei ist es egal in welchem Land man lebt oder um welche Vogelarten es sich handelt. Ich jedenfalls werde nun noch mehr darauf achten das unsere Vögel sich in meinem Garten sicher und Zuhause fühlen, so das ich jedes Jahr etwas von ihnen habe.

Im laufe dieses Sommers noch, werde ich an den Bäumen einen Kletterschutz anbringen, damit mein Kater nicht mehr hinauf kann. Auf diesem Weg kann ich meinem Kater, ebenso wie den Vögeln ihren Frieden geben. Und natürlich werde ich sollte ich die Gelegenheit haben, den Bericht hier noch erweitern wenn ich meinen kleinen Gefiederten Freund nicht aus den Augen verliere.

Summer sonder sale

June 1st, 2009

Endlich ist die Sonne draußen, und da viele heutzutage ihre E-Books nocht auf dem Lap Top Lesen, oder auf dem Desktop mache ich einen Sonderverkauf speziell für den Sommer.

Wer ab heute mein E-Book Die Sternenkriegerinnen - Kampf für den Frieden kauft, spart 3 Euro. Nur über die Sommer Monate hinweg biete ich das Buch zum super sonder Preis von 0.99 Euro an.

Also los… www.ebook-tower.de aufrufen und bestellen ehe der Sommer ein Ende hat.

Vögel in meinem Garten

May 25th, 2009

Das, zumindest für mich schönste, an Canada ist die Natur. Wenn man nicht gerade mitten in der Stadt, oder einem Dorf lebt, braucht man hier nicht einmal das Haus verlassen um von der Natur etwas zu sehen. Je nach Region muß man sogar darauf achten das man Wilde Tiere, wie Bären, Waschbären und Stinktiere nicht noch versehentlich anlockt.

Die einfachsten Lebewesen und wohl auch die, die am wenigsten Schaden anrichten sind Vögle. Und davon haben wir hier einige. Vom Kolibrie, über den American Robin bis hin zum Blue Jay findet man so ziemlich alles im eigenen Garten. Man muß nur die Augen offen halten, und wer möchte kann auch einiges machen um diese Bunten gefiederten Gesellen an zu locken.

Hier haben wir einen Blue Jay den ich in meinem Garten aufgenommen habe. Neben seinem schönen Gefieder hat dieser Vogel auch einen sehr interesannten Ruf, der eine sehr große Ähnlichkeit mit dem eines Falken aufweist. Ich vermute mal das er diesen Ruf immitiert um andere Vögel von seinem Nest fern zu halten, oder sogar um einem wirklichen Falken vorzugaukeln das schon ein gefatter von ihm da ist. Man findet diese Vögel oft in Regionen in denen Eichen stehen, und bevorzugt mögen diese gefiederten Freunde Nüsse. Mit Erdnüssen lassen sie sich gut anlocken, aber natürlich auch mit dem hier üblichen Wild Vogelfutter.

Hier haben wir einen Red headed woodpecker, den ersten den ich in diesen zwei Jahren gesehen habe. Und ich muß dazu sagen ein ziemlich dickes exemplar dazu. Wie alle woodpecker ernährt sich auch dieser von Käfern und Larven die unter der Rinde von Bäumen leben, bevorzugt von Eichen. Er mag aber auch verschiedene Samen und pickt auch mal im Boden nach Würmern. Maiskörner sind gut geeignet um ihn anzulocken.

Was wir hier sehen, ist ein American Robin beim nisten direkt vor unserem Schlafzimmer fenster. Hoche Bäume sind natürlich ideal um diesen Vöglen einen sicheren Ort zum nisten zu geben. Wer Katzen hat sollte allerdings den unteren Bereich des Baumes absichern damit der Vierpfotige Geselle einem den Gefiederten Freund nicht erlegt, oder die Brut räubert. Der Robin ist nicht nur ein hübscher Vogel mit seinem roten Bauch, sondern auch ein recht interesannter. Sowohl der Nestbau, als auch das Brüten wir gänzlich von dem Weibchen übernommen, erst beim Füttern bekommt man auch das Mänchen zu sehen. Wer Robins anlocken möchte sollte unter anderen nach dem Rasen mähen, das abgemähte Gras nicht einsammeln sondern liegen lassen. Auf diesem Weg wird man nach dem mähen einige, mitunter sogar ganze schwärme von Robins auf dem Rasen sehen.

Hier haben wir einen Baltimor Orlole, einen hübschen Singvogel von dem ich leider nicht so viel weiß, da es der erste ist den ich gesehen habe seit wir in Canada sind. Was mir aber an diesem Vogel aufgefallen ist, ist das er einen wunderschönen gesang hat, der so laut ist das man ihn ohne weiteres auch durch ein geschlossenes Fenster hört, selbst wenn man den Vogel selbst nicht sehen kann. In folgenden Berichten werde ich hoffenltich mehr über diesen Gefiederten Freund wissen.

Diese kleinen gefiederten Gesellen sind meine kleinen lieblinge, die Kolebries. Nicht nur faszinierend durch ihre schnellen Flügelbewegungen, sondern auch recht leicht an zu locken indem man einfach eine spezielle Tränke für sie aufhängt, oder Schwertlilien pflanzt. Stellt man die Tränke früh genug auf, und sorgt dafür das die Planzen rechtzeitig von ihrem Winterschutz befreit werden, kann man diese kleinen Vögle den ganzen Sommer über bis in den späten Herbst hinein beobachten. Steht man in ihrer Nähe machen ihre Flügel übrigens einen Brummenden sound, der einen ein klein wenig an einen Hornissenschwarm erinnert.

Natürlich haben wir noch sehr viel mehr Vögel hier, von denen ich leider noch keine Bilder machen konnte. Wie zum Beispiel dem Turky (Truthan), Rose-breasted Grosbeak, oder was man hier am meisten sieht ohne jeglichen Aufwand den Chickadee.

welche ich hier gleich im schwarm habe.

Egal ob man nur zum Urlaub nach Canada kommt, oder um hier zu leben. Es lohnt sich auf jeden Fall die Augen auf zu halten, und sich einfach mal die Zeit zu nehmen die umfangreiche Vogelwelt hier zu erkunden.

Frohe Weihnachten

December 24th, 2008

Allen Besuchern, lesern dieses Blogs, oder meiner Bücher wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Mögen sich eure Träume und Wünsche erfüllen, und sei es nur für die wenigen Tage des Weihnachtsfestes. Für mich ist Weihnachten immer das schönste Fest im Jahr, weil ich das lachen und die strahlenden Augen meiner Kinder sehen darf wenn sie die Geschenke auspacken, in denen sich das glitzern der Lichterkette des Weihnachtsbaumes spiegeln. Einen schöneren Anblick gibt es aus meiner Sicht nicht. Und in diesem Sinne wünsche ich euch die gleiche Freude für diesen wunderbahren Abend.

Marry Christmas

Erste Kommentare zum Buch vorhanden

December 15th, 2008

Wie alle Autoren freue ich mich natürlich auch über Leser die sich zu dem gelesenen Äußern. So freue ich mich ganz besonders über den ersten Kommentar zu meinem neuen Buch Die Sternenkriegerinnen- Kampf für den Frieden. Zu Lesen hier….

Für diejenigen die es noch nicht wissen, Die Sternenkriegerinnen wird eine Sereie geben, ergo ein zweites Buch ist schon in Arbeit, weitere sind in gedanklicher Arbeit.

Jedes Buch widtmet sich einem bestimmtem Thema. So wie das erste sich der Liebe und der Seele gewidtmet behandelt das zweit das Thema Träume. Mehr allrdings wird nicht verraten.

Wenn auch sie mein Buch gekauft haben, würde ich mich freuen auch von ihnen einen Kommentar zum lesen zu bekommen. Wenn sie beschwerden haben, ihnen etwas nicht gefallen hat, freue ich mich genauso darüber wie über ein Lob. Denn nur durch Sachliche und ehrliche Kritik kann sich ein Autor weiter entwickeln, und seine Geschichten verbessern.

Sollten sie Rechtschreibfehler finden die übersehen wurden, dürften sie diese genauso bemängeln. Idealer weise mit Angabe des Fehlers. So das ich es auch noch Korregieren und Updaten kann, der Vorteil vom Ebook, demjenigen der solchen Kommentar einreicht, oder sich direkt bei mir meldet, wird natürlich Kostenfrei ein Korregiertes Exemplar zugesandt. Daher in dem Fall bitte Kontaktmöglichkeit angeben.

Ach ja und noch etwas, die Website wird ja nun wieder regelmäßig geupdatet. Ich werde in nächster Zeit auch eine Seite einfügen in der ihr über ein Formular direkt Kommentare, Rezensionen oder sonstiges das Buch betreffend einreichen könnt.

Ebook gegen Normales Buch

December 10th, 2008

Ebook vs. Regular Buch

Während ich für mein neues Buch Werbung gemacht habe, mußte ich immer wieder fest stellen das obwohl wir in einer zum großen Teil Technisierten und Digitalisierten Welt leben, das Ebook noch immer weit hinten Rangiert. Dabei hat sich mir die Frage gestellt, warum eigentlich? Ich für meinen Teil glaube das es vorwiegend die Gewohnheit ist, die uns an einem Buch aus Papier und Pappe fest halten läßt. Das ungewohnte Gefühl etwas Elektronisches wie einen Ebook Reader mit ins Bett zu nehmen und darin zu lesen, anstatt ein Buch aus Papier.

Darum habe ich mir mal einige Gedanken dazu gemacht, und stelle hier mal das elektronische Buch dem papiergedruckten gegenüber.

Ein Reguläres Buch kann ich mit ins Bett nehmen, und dort lesen.

Ein Ebook auch, seit es die neuen Ebook Reader gibt sogar noch handlicher da ich mir das Umblättern sparen kann. Ich brauch bei einem schlechteren Druck nicht die Bindung knicken um Satzanfänge lesen zu können, und muß mir keine Lesezeichen kaufen oder Eselsohren machen um die Seite wieder zu finden.

Ein gedrucktes Buch lässt sich besser Lesen.

Die neue Generation Ebook Reader imitiert das Lesegefühl eines gedruckten Buches fast perfekt inzwischen, dazu kommt das es reine Gewohnheitssache ist an einem Bildschirm zu lesen.

Ein reguläres Buch kann ich mir in der Buchhandlung ansehen, und anfassen.

Wenn Ebooks mal Populärer werden kann man auch diese in Buchhandlungen ansehen, in Form von Ebook Readern auf denen die Datei dar gestellt wird. Womit auch in kleineren Buchhandlungen die Auswahl wachsen würde, da auf einem Ebook Reader Problemlos mehrere Bücher angezeigt werden können. Dazu würden auch die Preise fallen, da Zwischenhändler ausfallen würden. Und an der Kasse kann man einfach Via Kabel, oder Speicherkarte, oder Wlan sein neues Buch auf den eigenen Reader laden.

So weit mal mit einigen Klischees die ich im Rahmen meiner Werbeaktion entdeckt habe. Bestimmt gibt es noch hunderte von Gründen warum jemand an einem Regulären Buch fest hält. Und jeder für sich, mag allein auf sich bezogen damit sogar Recht haben. Doch ich behaupte ganz frech das die meisten Gründe auf Gewohnheit zurück zu führen sind. Wir sind mit Büchern aus Papier aufgewachsen, und kennen es gar nicht anders. Wir ( Anfang und Mitte 30) sind die Generation die den Computer groß gemacht hat, diejenigen die als Freaks gegolten haben wenn sie zu ihrer Schulzeit schon einen Computer hatten. Und dennoch sperren sich viele unserer Generation dagegen ein Buch Digitalisiert zu kaufen.

Darum möchte ich noch einige Vorteile des Ebooks aufführen, die vielleicht so manchen zum Nachdenken anregen und überlegen lassen es nicht doch einmal mit dieser neuen Technik zu versuchen.

Umweltschutz:

In der heutigen Zeit in der alles von Umweltschutz spricht, von Globaler Erwärmung, und Klimawandel, ist das Ebook ebenfalls ein Beitrag die Umwelt zu schützen. Natürlich ist mir bewußt das die meisten Bücher inzwischen aus Recycling Papier gedruckt werden, doch auch am Anfang dieser Kette stand einmal ein Baum. Und wenn man mal davon ausgeht das nur jeder Mensch auf Erden ein einziges Buch im Jahr aus Neupapier kaufen würde, würden dafür 6,7 Millionen Bäume gefällt werden müssen. Aus meiner Sicht ein Grund mehr sich für ein Ebook zu entscheiden wenn ich die Wahl habe.

Kostenfaktor:

Ein weiterer Punkt der für das Ebook spricht sind die Kosten. Digitale Bücher sind im Schnitt mehr als die Hälfte billiger als ein Gedrucktes Buch. Sollte einem ein Buch also doch nicht so gefallen wie man es zuerst angenommen hat, ist nicht viel Geld verloren. Und gerade in der Heutigen Zeit, in der Zeit der Finanzkriesen ärgert man sich doch über jeden Cent den man aus dem Fenster geworfen hat.

Vielfalt.

Was ich auch noch als Vorteil sehe, und in diesem Fall mag das natürlich egoistisch sein, dennoch finde ich es auch im Ganzen betrachtet von Vorteil. Durch Ebooks die sich billiger und einfacher Produzieren lassen, können auch unbekannte Autoren einfach auf den Buchmarkt. Die Verlage sind oftmals so ausgelastet, haben ihr Programm schon auf ein Jahr im Voraus geplant, und Kalkulieren sehr knapp das auch gute unbekannte Autoren oft keine oder nur eine geringe Chance haben. Die Produktion und der Vertrieb als Ebook eröffnet so die Möglichkeit auf einen völlig neuen und Vielfältigeren Markt.

Transportabel:

Für mich persönlich noch ein weiterer Vorteil ist das man viele Bücher auf einmal mit sich führen kann. Insbesondere bei Nachschlagewerken für Studenten, Schüler usw. aus meiner Sicht ein großer Vorteil. Wer hat schon gerne sieben oder acht Bücher in seinem Rucksack wenn er zum Unterricht soll, oder sonst wo hin. So hat man das Gewicht von einem Buch, den Platz von einem Buch und kann ganze Bibliotheken mit sich führen.

Flexibilität:

Noch ein Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit eines Ebooks. Ich persönlich bevorzuge Schriftgröße 12, für mich die angenehmste. Andere mögen es kleiner, und wieder Andere größer. Mit einem Gedruckten Buch kann ich an der Schriftgröße nichts ändern, mit einem Ebook sehr wohl.

Bestimmt könnte ich jetzt noch lange über die Vorteile von Ebooks schreiben, und bei längerem Nachdenken würden mir bestimmt noch hundert Gründe einfallen ein Ebook zu kaufen. Doch ich denke die Wichtigsten habe ich hier aufgeführt. Hier nun noch einige Gründe als Ebook an zu bieten.

Als Autor, insbesondere als unbekannter Autor bietet einem das Ebook einige Vorteile. Zum einen Spart man sich die Kosten für Verlagsanschreiben, dem Ausdrucken der Manuskriptauszüge, usw. Oft findet man ja auch einen Kleinverlag der das Buch in sein Programm nimmt, was natürlich schön ist, doch leider sind es auch oft die Kleinverlage die schnell in Zahlungsschwierigkeiten kommen und mit denen man dann Probleme hat. Mit dem Produzieren und Vertreiben eines Ebooks auf Selbstverlags Basis kann man sich auch diese Probleme ersparen.

Dazu kommt das man, vertreibt man sein Ebook über Portale wie Ebook Tower, direkt ausbezahlt wird, in wesentlich kürzeren Intervallen als bei einem Verlag der erst noch lange mit den Einnahmen Arbeitet.

In diesem Sinne, auch wenn ich noch ewig weiter schreiben könnte, möchte ich doch einfach mal alle bitten sich gründlich zu überlegen warum sie an einem gedruckten Buch fest halten, und nicht wie wir es in Jungen Jahren mit dem Computer gemacht haben, mit der Zeit gehen und dem Ebook eine Chance geben.

Endlich ist es soweit… der neue Roman ist da

December 7th, 2008

Die Sternenkriegerinnen

So, endlich ist es so weit und entgegen meinem normalem Glück hat diesmal alles Problemlos funktioniert. Mein neuer Fantasyroman, Die Sternenkriegerinnen Kampf für den Freiden ist ab heute als Ebook erhälltlich. Der über 700 Seiten lange Roman im Taschenbuchformat kann über www.ebook-tower.de für 3.99 Euro geordert werden.

Warum als Ebook, klar hätte ich einen Verlag dafür finden können, habe mir ja selbst und anderen schon bewiesen das ich es kann, aber ich wollte gar nicht. Warum?

Aus verschiedenen Gründen. Zum einen mal die Kosten die mir entstehen würden beim Versenden von Exposees und Anschreiben, geschweige den von Manuskriptauszügen von Canada aus, wäre das sehr schnell in ein kleines Vermögen ausgeartet. Dann kommt dazu das in Deutschland die Fantasy Sparte noch immer in den Kinderschuhen steckt. Die meisten Verlage kaufen eh lieber erfolgsromane aus dem Ausland ein, als das sie das Manuskript einer Legasthenen Autorin nehmen. Egal wie gut die Story ist, die Überarbeitung ist den meisten Verlagen zu aufwendig.

Aber das alles sind nicht mal die Hauptgründe, sondern weil ich ein E-Book sehr viel flexibler finde als ein normales auf Papier gedrucktes. Ich kann es durch vergrößern, verkleinern oder entsprechende Aufsplittung meinen Lesebedürfnissen anpassen. Gefällt mir das Buch nicht, habe ich nicht 20 oder 30 euro aus dem Fenster geschmissen, da E-books meistens sehr viel Günstiger sind als Gedruckte Ausgaben. Und wenn ich kein begeisterter Bildschirmleser bin, kann ich es mir ausdrucken.

Aus meiner Sicht genug Gründe die für das E-Book sprechen, und für die Veröffentlichung als solches. Zumal ich mir auch den Ärger mit den Verhandlungen mit einem Verlag spare, oder damit das er bei der bestehenden Wirtschaftskriese schaden trägt. Und ich dann meinem Geld hinterher laufen muß wie ich es in letzter Zeit von einigen Autoren gehört habe. Dann bin ich doch lieber mein eigener Verleger, und kümmere mich selbst um alles.

Außerdem ist die Hauptsache am veröffentlichen von Büchern für mich eh, jemanden egal wem, eine freude dadurch zu machen. Indem ihm meine Geschichte einige schöne Stunden bescheert.

So… wie gesagt… das Buch ist erschienen… eine Vortsetzung ist schon in Planung… und ich freue mich sowohl über jeglichen Kommentar als auch über jeden Verkauf… aber wer tut das nicht….