Lerato Verlag von der Bildfläche verschwunden

October 27th, 2009

Wie geht es nun weiter, da der Lerato Verlag wie es scheint Pleite, Insolvenz oder einfach dahingegangen ist. Schon seit längerem hatte ich versucht mit dem Verleger Kontakt auf zu nehmen, ohne jeglichen Erfolg. Nun ist auch die Website aus dem Netz verschwunden, so das ich davon ausgehen muß das es den Verlag nicht mehr gibt. Meine Bücher sind dadurch natürlich auch nicht mehr erhälltlich, da kein Verlag da ist um sie zu versenden.

Frankreich- Ein Ratgeber für Auswanderer und Grenzgänger werde ich vermutlich nicht weiter anbieten, da dieser Veraltet ist und ich ihn nicht auf den Aktuellen Stand bringen kann. Eventuell, wenn die nachfragen groß genug sind werde ich es als E-book anbieten. Ich werde allerdings nicht versuchen dafür einen neuen Verlag zu finden.

Und ich kann es doch- Mein Leben mit Legasthenie und Turner Kieser hingegen werde ich versuchen bei einem neuen Verlag unter zu bringen. Sollte dies nicht gelingen werde ich auch dieses als E-book zur verfügung stellen.

Beide natürlich zu günstigen Preisen so das man sie sich ausdrucken kann, ohne auf so viel mehr Kosten zu kommen wie wenn man sie sich als Taschenbuch gekauft hätte. Beide Bücher hätten im Handel 9.95 Euro gekostet, so das ich sie um die 1.99 Euro herum wohl anbieten werde. Wobei ich mich auf den Preis noch nicht wirklich fest lege.

Für diejenigen die nicht immer hier in den Blogg sehen wollen hier die Webadresse www.ebook-tower.de wo ihr immer mal nachsehen könnt ob ich die Bücher schon online gestellt habe.

Leider kann ich nicht wirklich abschätzen wie lange es dauern wird, da ich im Augenblick noch versuche heraus zu finden wie die Rechtslage aussieht, ob meine Rechte alle wieder bei mir sind, und ob ich die ISBN weiter verwenden kann. Auch natürlich was das Cover angeht, muß ich mich erkundingen. Wundert euch also nicht wenn sich das Aussehen des Buches verändert, da ich vermutlich die Cover nicht weiter verdenden kann. Da diese nicht von mir erstellt sind. Ich hoffe das ich die Bücher schon bald wieder zur verfügung stellen kann, und hoffe das nicht zu viele haben auf eine Buchbestellung warten müssen die durch die Verlagsaufgabe natürlich nie ankahm.

The Time Travelers wife

August 30th, 2009

Vor kurzem erschien bei uns der Film The Timetravelers wife im Kino, und eigentlich hatte ich vor mir den Film an zu sehen, doch leider läuft er zu ungünstigen Zeiten. Nach einigem hadern mit mir selbst beschloss ich dann mir das Buch zu besorgen, was vermutlich die bessere entscheidung war.

Das Buch ist die geschichte eines Zeitreisenden, und seiner Frau. Geschrieben ist das Buch aus wechselnder Perspektieve, mal aus Henrys sicht, mal aus Clares. Obwohl die Geschichte in unterschiedlichen Zeiten spielt, die Figuren immer wieder ein unterschiedliches alter haben, und Zeit eigentlich etwas ist das nicht in einer Konstanten linie existiert, hat es die Autorin geschaft eine gewisse Chronologie in die Story zu bekommen und damit das wirrwar zu entwirren.

Sie beginnt mit der Zeit als Clare noch ein Kind war, und zum ersten Mal auf den erwachsenen Henry trifft, der nackt auf der lichtung landet in der sie sich öfter zum spielen aufhällt. Von da an erscheint er ihr immer wieder in unrägelmäßigen abständen, und obwohl er ihr so wenig wie möglich erzählt, bekommt sie doch heraus das sie einestages seine Frau sein wird. Doch die Autorin gibt nicht jeden der Besuche preis, etliche hebt sie sich für spätere Gelegenheiten auf. Sie erzählt wie sich die beiden nach zwei Jahren trennung wieder treffen, wie Clares Liebe zu diesem Mann nur noch gewachsen ist, und wie Henry der zu diesem Zeitpunkt diese Zeitreisen noch gar nicht gemacht, Clare erst kennen lernen muß.

Die Autorin schaft es die Problematik der Beziehung der beiden, die Gefühle die beide in den jeweiligen Zeiträumen haben, und die Sorgen des jeweiligen Charakter einzufangen, so das man sich darin gefangen fühlt. Romantisch, spannend und zugelich intelektuell anregend ist dieses Buch wirklich eine Empfehlung wert.

Leider weiß ich nicht ob das Buch im Deutschen erhältlich ist, wer allerdings kann sollte sich die englische Version besorgen und sich damit in eine Welt der Liebe und Selbstlosigkeit entführen lassen wie ich sie in noch keinen anderen Buch gefunden habe.

Aufgepasst vor Immigrations “Betrügern”

July 23rd, 2009

Derzeit erhalten viele die sich für die Immigration nach Canada interessieren E-Mails von einem ominösen Immigrations Büro (migration canada). Woher diese die Adressen nehmen ist mir Schleierhaft, ich vermute einmal aus dem Internet, Foren und Chats. Bitte nehmt euch vor solchen E-Mails in acht!

Seriöse Immigrations Büros werden euch nicht per E-Mail anschreiben um zu Werben, schon gar nicht werden Firmen dieser art versprechungen auf eine bessere chance auf immigration machen, wenn man mit ihnen abschließt. Die Chancen sind immer die gleichen, der einzige Unterschied den so eine Firma macht, ist das sie euch den Papierkram ausfüllt.

Aber es gilt eh immer, das man aufpassen muß wem man sich mit seiner immigration anvertraut. Leider findet man hier sehr viele die es wirklich nur auf schnelles Geld abgesehen haben, und davon so viel wie möglich. Und obwohl die Canadische Regierung die Auflagen für Work Permits und Permanent Resident kontinuierlich verschärft, insbesondere für Arbeitgeber und Immigrations Firmen, finden ettliche immer noch Wege den zukünftigen Canadischen Einwohner über den Tisch zu ziehen.

Daher empfehele ich jedem der kann, selbst wenn er es sich vielleicht nicht zutraut, die Anträge selbst zu machen. Firmen wie CanPort die uns hier her geholfen haben, und von denen ich heute bei weitem nicht mehr so begeistert bin, nicht nur aus eigenen Erfahrungen heraus, interesieren sich nicht wirklich für die Menschen die sie vertreten, sondern nur für das Geld das sie mitbringen. Und dabei spielt es keine Rolle, ob diese Personen alles aufgeben um ihren Traum oder die Hoffnung auf einen Neuanfang zu verwirklichen. In vielen Fällen kann man schon froh sein wenn diese Firmen, sind sie einmal bezahlt, ihrem versprechen nachkommen und sich wirklich um allen Papierkram kümmern. In vielen Fällen vergessen diese Firmen ihre Klienten in dem Moment wo die letzte Zahlung auf dem Konto eingegangen ist. Unterlagen werden dann vergessen zur Einwanderungsbehörde zu schicken, Schreiben nicht weiter geleitet, und um den immigrant ruhig zu halten, falsche Informationen heraus gegeben. Um nur einige Beispiele zu nennen die solche Firmen dann vermasseln, ob wissentlich möchte ich dahingestellt lassen.

Das schwerste am erhalt einer Work Permit ist das finden eines Arbeitgebers wenn man noch in Deutschland, oder einem anderen Land ist. Der Pepierkram selbst ist gar nicht mal so schwer wenn man ein wenig Englisch kann. Informationen, wie einen Guide zum Ausfüllen der Papiere und den Voraussetzungen für eine Work permit findet man auf der Website der Canadischen Botschaften, oder auf der Website des CIC (Canadian Immigration Center). Wer also kann, sollte sich diese Informationen durch lesen, und die Anträge selbst stellen. Auf diesem Weg weiß man das es gemacht ist, und spart jede Menge Geld da man den Mittelsmann nicht bezahlen muß. Viele der Immigrations Firmen verlangen um die 2000 bis 8000 Dollar nur für die Suche nach einem Arbeitgeber, und dem Ausfüllen dieser Formulare. Die Work Permit oder Permanent Resident kann man dann noch einmal extra bezahlen. So das viele Einwanderer mit Kosten bis zu 12.000 Dollar abenden, von denen sie mehr als 70% hätten sparen können, hätten sie es selbst gemacht.

Bei der Suche nach einem Arbeitgeber können auch das Canadische Arbeitsamt, und andere Organisationen helfen. Eine Liste mit diesen Organisationen werde ich dämnechst einstellen, wenn ich mal mehr Zeit habe.

Also BITTE, seid VORSICHTIG wann immer eine Immigrations Firma euch große versprechungen macht, alles Geld im Vorfeld möchte, oder wohlmöglich sogar Garantieen gibt.

ES GIBT KEINE GARANTIE FÜR EINE POSETIEVE WORK PERMIT ODER PERMANENT RESIDENT!

ES GIBT KEINE GARANTIE FÜR EINE GELUNGENE IMMIGRATION, ES IST IMMER EIN RISIKO DABEI!

LAST EUCH NICHT VON GROSSEN WORTEN TÄUSCHEN!

Als Verkäuferin in Canada

July 6th, 2009

Meine Eltern hatten einen Schreibwarenladen in dem man Photozubehör und Photoapperate bekommen konnte, der Laden war in meinen ersten Lebensjahren mehr mein Zuhause als unsere Wohnung. Meine Tante war Filialleitung in einem Laden einer größeren Lebensmittel Kette, und erzählte mir die tollsten Geschichten von ihrer Arbeit wenn sie bei uns zu besuch war. Man könnte also eigentlich sagen das der Verkauf und alles was mit dem Beruf zusammen hängt in meinem Blut in meiner Seele verankert ist. So ist es eigentlich nicht verwunderlich das ich wie die Zeit kam einen Beruf zu wählen, mich für den Beruf der Einzelhandelsverkäuferin entschieden hatte. Das es in meiner Ausbildung nicht so gut lief hatte und ich diese Abbrach hatte auch nichts mit dem Beruf selbst zu tun, auch wenn ich das damals nicht so verstanden hatte, sondern mit dem Arbeitsklima. Erst als ich mit zwanzig zurück in den Bruf ging, erkannte ich daß. Doch vieles störte mich auch, wie zum Beispiel das man nur wenig Zeit für den Kunden hatte, das die Ware in vielen Firmen über den Kunden gestellt wurde. Es war häufig wichtiger das die Regale in Ordnung waren, wie das der Kunde bedient wurde, oder geholfen bekam. Eine “Beziehung” zu dem Kunden auf zu bauen war schier unmöglich. Und das obwohl ich in meinem Letzten Job als Verkäuferin in Deutschland eine Filialleitung hatte die wirklich Kundenorientiert war. Doch auch sie konnte gegen verschiedene Auflagen der Firma, wie das die Ware am Warentag bis drei Uhr am Mittag hatte in den Regalen sein müssen, nichts machen. Kurzum, Service war etwas das mit den Jahren die ich im Verkauf verbrachte, und damit meine ich auch meine Kinderzeit, immer weiter in den Hintergrund gerückt war.

Als wir dann 2007 nach Kanada gingen, war für mich nicht recht klar was ich hier Arbeiten wollte, mein Englisch war noch viel zu schlecht als das ich hätte in den Verkauf gehen können. Doch da ich eh nicht gleich eine Arbeitserlaubnis bekommen hatte, und so erst einmal zwei Jahre Zuhause fest saß, hatte ich Zeit das zu ändern. Das ich dem Beruf selbst nicht gewachsen sein könnte, oder Verkaufen hier anders lief wie in Deutschland, konnte ich mir nicht vorstellen zu dem Zeitpunkt. Schließlich hatte ich schon in der Ausbildung immer gesagt bekommen das viele organisatorische Ideen aus dem Americanischen Handelssystem übernommen worden waren. Heute muß ich über diese “Ausrede” nur noch lachen.

Als ich im April 2009 endlich meine Arbeitserlaubnis bekam, hatte ich von der Seite des Kunden her schon mitbekommen das es im Verkauf hier um einiges anders lief, als ich es von Deutschland her gewohnt war. Doch den wirklichen Unterschied, den bekam ich erst mit als ich dann selbst meinen Weg zurück in den Verkauf fand.

Nach nicht mal ganz vier Wochen fand ich eine Stelle als Verkäuferin in einem Modegeschäft, und dazu noch bei einer Modegruppe die hier auf dem Nordamerikanischen Kontinent als eine der größten gilt. Schon beim Einstellungsgespräch fiel mir auf das ich, obwohl erfahren in dem Beruf, irgendwie aus meinem Element war. Die Store Managerin fragte mich wie ich im Bereich Kundenbindung wäre, und wie ich auf einen Kunden zugehen würde. Ich erklärte ihr das es in Deutschland leider so war, wie oben gesagt, das man die Ware als wichtiger zu behandeln hatte als den Kunden. Natürlich war sie entsetzt, doch es gefiel ihr auch das ich erlich war, und ihr sagte das mir eine gute Bindung zum Kunden besser gefallen würde, und ich es daher gerne zumindest versuchen würde. Garantieren das ich in dem Bereich etwas auf die Beine gestellt bekommen würde, konnte ich natürlich nicht, schließlich hatte ich es noch nie wirklich versucht.

In meiner Traineezeit beobachtete ich die erfahrenen Verkäuferinnen wie sie auf die Kunden zugiengen, sich mit ihnen unterhielten und wie sie es schafften aus Leuten die mehr aus langeweile herein kamen, jemanden zu machen der mal kurzerhand 100 Dollar liegen ließ. Was mich dabei verwunderte, war das es weniger ein Verkaufsgespräch war in den meisten fällen, sondern eher eine freundschaftliche Unterhaltung die dazu führte das der Kunde erzählte was er/sie eigentlich suchte, so das die Verkäuferin dann entsprechende Vorschläge machen konnte. Ich begann den Vorgang zu kopieren, und fand mich dann auch langsam damit zurecht. Obwohl ich bei weitem noch nicht so gut bin wie eine der anderen Verkäuferinnen, so fällt es mir doch jedesmal leichter ein Gespräch mit dem Kunden zu finden, und ihn entsprechend zu bedienen.

Doch das sind nicht die einzigen Unterschiede,hier bekommt man auch einen Ansporn von der Firma sich um Kundenbindung und gute Verkäufe zu bemühen, nämlich den Gehalltsscheck. Neben einem Stundenlohn, der oft recht gering ist, bekommt man hier Verkaufsprovisionen. Hat man einmal sein Budget für den Tag gemacht, was häufig eine bestimmte Summe pro Stunde ist, bekommt man auf alles was darüber geht Provision. Dazu bekommt man Dicount auf das was man in der eigenen Firma kauft, und kann wie seine Provisionen eine spezielle Provision für Kleidung bekommen. Rechnet man das alles zusammen, hat man eigentlich ein recht gutes Gehalt. Summen darf ich natürlich keine nennen. Aber sagen wir es mal so, ich Arbeite nur Wochenends wegen meiner Kids, das sind 24 Stunden im Monat. Davon kann ich Problemlos das Benzien, Taback und Bier kaufen, und habe noch ein wenig über. Taback 150g / 45 Dollar, Bier 32 Dosen a 333ml / 42 Dollar und Benzien brauche ich etwa 140 bis 200 Liter im Monat / Liter 0.96 cent. Rechnet es euch also selbst aus in welcher Region wir uns bewegen für die paar Stunden. Und dazu muß man sagen das Wochenende sehr wenig los ist, so das ich nur selten in den Bereich komme in dem es Provisionen gibt.

Aber auch die Einstellung der Firma ist ganz anders, das erste was ich gesagt bekommen hatte war, egal wieviel Ware zu versorgen ist, egal wieviel zu putzen wäre, und egal wie durcheinander alles ist, der Kunde kommt zuerst, alles andere läuft nicht davon. Und wird man an dem Tag nicht fertig, kann man es am nächsten immer noch fertig machen. Diese Einstellung gefällt mir sehr gut, schon allein aus dem Grund, das mir der Kunde sehr wichtig ist, eigentlich schon immer war, doch in Deutschland war es schwer den Kunden an erste Stelle zu setzten bei der dortigen Firmenpoletick.

Wer also in Deutschland als Verkäuferin gearbeitet hat, und hier her möchte, kann sich auf zwei Dinge einstellen. Erstens eine völlig andere art Bezahlt zu werden, die aber nicht schlechter ist. Und sehr viel mehr Kundenkontakt, der sich natürlich auch im Service wiederspiegeln muß.

Hier sucht nicht der Kunde seine Größe heraus, sondern der Verkäufer. Nicht der Kunde räumt seine Kleider wieder auf, sondern wir Verkäufer. Wir suchen passende Tops zu einer Hose, oder umgekehrt, machen vorschläge und bringen diese zur Umkleide Kabiene, und wenn es sein muß helfen wir sogar beim anziehen der Bluse. Kommt insbesondere bei älteren Leuten vor, die zumindest in meiner Kompanie einen großen Anteil ausmachen. Service ist hier das A und O des Gewerbes, und das ist etwas zu dem man Bereit sein muß.

Das einzige an diesem Job das mich stört, ist das man verpflichtet ist die Kleidung zu tragen die man verkauft. Nach einiger Zeit hat man eine bestimmte Auswahl zusammen, das ist nicht das Problem. Und ich falle in diesem Fall auch aus dem Rahmen, doch ich bin so dünn, das ich in unserer Firma nur wenig finde das mir wirklich passt. Das Designe ist klasse, doch die Schnitte und vorallem die größen sind nicht gerade für so Hänflinge wir mich gemacht. “Laternenmaßtmode” haben wir leider nicht im Programm, so das mir immer schwer fällt etwas zu finden. Aber das ist etwas mit dem die meisten anderen weniger Probleme haben würden.

Alles in allem gefällt es mir hier viel besser als in Deutschland als Verkäuferin zu Arbeiten. Und wer weiß, in einigen Monaten bin ich villeicht so gut wie einige meiner Koleginnen und habe sogar Kunden die ganz gezielt nach mir fragen wenn sie zum Einkaufen kommen.

Wie geht schreiben?

June 19th, 2009

Wie geht schreiben? Eine Frage die ich in den drei Jahren seit ich mein erstes Buch veröffentlicht habe öfter gestellt bekommen habe. Und jedesmal fällt mir die Antwort schwer, zum einen weil ich nicht die berühmte Autorin bin die schon hunderte von Romanen geschrieben und veröffentlicht hat, und zum anderen weil ich selbst keiner wirklichen Richtlinie folge. Ich folge zwar den Grundregeln des Schreibens, die man in jedem Ratgeber finden kann, ansonsten aber lasse ich mich von meinen Gefühlen leiten. Ich schreibe grundsätzlich meine Texte so wie ich selbst gerne Lese. Es gibt nur wenige Autoren die ich wirklich gerne Lese, dazu gehören Marion Zimmer Bradly, Lucy Mound Motgommery und J.K. Rowling. Hier in Kanada fand ich noch einen weiteren Autor der mir sehr gut gefällt, Anthony Horowitz und seine Alex Rider Serie. Aber auch von Unbekannten Autoren, habe ich schon öfter etwas gelesen, teilweise Werke die nie oder bisher nicht veröffentlicht wurde. Ich bevorzuge eine einfache Schreibweise, natürlich, so wie Leute auch wirklich miteinander reden. Hochgestochene und aufgeblasene Texte kann ich nicht leiden, ich lese sie nicht gerne, also schreibe ich nicht so.

Ansonsten achte ich beim Schreiben darauf das ich mich nicht wiederhole, weder in meiner Erzählung noch in der Wortwahl, zumindest bei letzterem so wenig wie möglich. Natürlich ist es auch wichtig die Spannung aufrecht zu erhalten, wobei ich dabei die Achterbahnvariante bevorzuge. Ich weiß nicht mahl ob es die Bezeichnung wirklich gibt, aber ich bezeichne sie eben so. Was ich damit meine ist das die Spannung nicht dauerhaft oben ist, sondern immer wieder unterbrochen von Gefühlvollen tiefs, in denen es vorwiegend um die Beziehung meiner Figuren geht. Übrigens etwas worauf ich sehr viel Wert lege, das meine Figuren voller Gefühl sind und auch ihre schwächen zum tragen kommen.

Ansonsten kann ich einfach nur jedem empfehlen so zu schreiben wie es ihm selbst gefällt. Manchmal ist das gut genug um ein Buch veröffentlicht zu bekommen, oft aber nicht. Ich sage jedem das die Veröffentlichungen die ich hatte, reines Glück waren, weil ich gerade eine Marktlücke mit den Büchern getroffen habe, und einen Verlag fand dem es egal war das ich Legasthenikerin bin. Im Grunde kann ich aber nur jedem raten für den Anfang mal einen Schreiratgeber zu kaufe, von denen es ettliche in den Buchhandlungen gibt, und die einem zumindest die Grundlagen gut erklären können. Besser jedenfalls als ich.

Fantasyroman, die Sternenkriege nur noch wenige Wochen zum Sonderpreis

June 19th, 2009

Über die Sommermonate insbesondere den Sommerferien ist Lesen eine tolle Sache, egal ob im Schwimmbad, am Strand oder auf der Terasse, Lesen macht überall und zu jeder Zeit spaß. Außerdem hilft es den Jugendlichen und Kindern ihren Horzint zu erweitern und ihre Phatasie zu beflügeln. Lexa und die Sternenkriegerinnen ist genau so ein Roman, spannend, voller Gefühl und Phatasie. Geben sie sich oder ihrem Kind die Chance zu einem super Sommer Preis diesen Roman zu erstehen und sich in eine Welt entführen zu lassen die von Freundschaft, Liebe und Gerechtigkeit erzählt. Das Buch ist im PDF Format erhältlich und somit nicht nur auf gängigen E-Book readern sondern auch auf jedem Home PC zu lesen. Desweiteren kann man es Problemlos ausdrucken, für diejenigen die das Lesen von Papier noch immer bevorzugen. Das Buch ist derzeit für nur einen Euro zu erhalten, womit sich selbst mit dem teuersten Drucker noch der Ausdruck rentiert, doch nicht mehr lange, wenn der Sommer vorbei ist endet auch das Angebot.  Zum Download bitter hier….. klicken und viel spaß beim Lesen.

Leben mit der Natur

June 19th, 2009

Wie ich in Deutschland noch in der Schule war, wurde viel über Naturschutz gesprochen, wobei es dabei in den meisten Fällen um Recycling ging, oder dingen wie Strom sparen, Benzin sparen, keinen Müll in der Natur herum liegen zu lassen, oder das man im Wald kein Feuer machen sollte um einen Waldbrand zu verhindern. Für mich als Kind und Jugendlicher war das damals schon interesannt, und ich war dafür das man die Umwelt schützen müsste, doch irgendwie hatte ich immer das Gefühl das mich an dem Konzeppt das uns da in der Schule Presentiert wurde, etwas störte. Ich wußte aber nicht was.

Ich war schon immer recht tierlieb, konnte Stundenlang Vögel oder Insekten beobachten, und mich einfach nur daran erfreuen. Wie ich noch jünger war, und die Stromleitungen noch nicht unter der Erde, liebte ich es wenn im Spätsommer und Herbst die Zugvögel sich dort versammelten und genoß ihren Gesang. Doch nachdem die Stromleitungen unter die Erde gelegt wurden, war damit vorbei. Und komischer weise sah man auch entschieden weniger Vögel über die warme Jahreszeit hinweg. Ich kann mich noch erinnern in meiner Kindheit ein Rotkehlchen gesehen zu haben, in späteren Jahren nie wieder. Auch Schwalben waren in meiner Kindheit oft zu sehen, doch nachdem sie versucht haben unter dem Dach unserer Nachbarn zu nisten, und diese die Nester einfach vernichtet haben, unabhängig davon ob schon Eier darin lagen, oder Küken geschlüpft ware, verschwanden auch diese mehr und mehr. Bis ich irgendwann keine mehr sah.

Ich kann mich auch noch gut daran erinnern das als ich in die Berufsschule kam, ich oft als Landei bezeichnet wurde, für viele und auch für mich kam ich vom Land. Da ich am Ortsrand lebte kam ich mir auch oft so vor als würde ich vom Land kommen, und ich denke für Deutsche verhälltnisse war es auch schon Land. Dennoch habe ich nie einen Wildhasen gesehen, oder ein Reh, oder sonst irgend eines der Tiere von denen ich in der Schule und in Büchern gelesen oder gehört hatte. Ich wußte natürlich das sie existierten, doch gesehen hatte ich nie eines. Bis auf einen Igel, doch da war ich auch schon 18 Jahre alt, als ich meinen ersten zu sehen bekam.

Nun ja, ich für meinen Teil hielt mich damals für sehr Umweldfreundlich und sah mich auch als jemand der die Natur schützt, zumindest so wie ich es in der Schule gelernt hatte. Ich trennte den Müll, versuchte so wenig wie möglich Müll zu produzieren, und tötete keine Tiere, wenn man mal von Spinnen und Stechmücken absah.

Diese Einstellung änderte sich als ich hierher nach Kanada kam, wirklich aufs Land. Hier sah ich zum ersten Mal freilebende Truthäne, Rehe und Hasen die über die Felder jagten. Die vielzahl an Vögeln war faszinierend, und als ich meinen ersten Waschbären sah hätte ich vor Freude auf und ab hüpfen können.

Auch in Kanada wird Recycling betrieben, ich hab zwar einige Zeit gebraucht um heraus zu bekommen was hier alles dazu gehört, doch nach einiger Zeit war Recycling hier kein Problem mehr. Doch was der größte Unterschied in sachen Naturschutz war, das die Menschen hier die Natur nicht nur einfach als gegeben hin nehmen sondern alles machen um sie zu schützen. Viele der Dinge könnte man auch in Deutschland machen, und sicherlich gibt es einige die es machen, ich habe es vermutlich nur in all den Jahren dort nie gesehen.

Darum möchte ich hier mal einige Dinge aufzählen die man machen kann, und meine Erfahrungen damit.

Als erstes mal das einfachste, Vögel hat man in allen Gegenden Deutschlands, doch in vielen wird ihr natürlicher Lebensraum eingeschränkt oder vernichtet. Insbesondere Tauben und Schwalben die gerne an Häusern nisten werden oft verjagt, ihre Nester zerstört und teilweise die Jungen oder die Eier dabei getötet bzw, vernichtet. Und ich will jetzt nicht sagen das jeder diese Gefiederten Freunde nisten lassen sollte, da ich natürlich weiß das ihr Kot schädlich für die Fasade ist, und heutzutage haben nur wenige das Geld diese Schäden am laufenden Band auszubessern. Was man aber machen kann, sind Vögelhäuser aufstellen für die Vögel die normalerweise in Baumhölen, Astlöchern und Felshölen nisten. Und für Tauben, Schwalben und andere Nister die offene Nisflächen bevorzugen, kann man Nisbretter anbringen. Um die Fasade zu schützen kann man hinter das Nistbrett eine Plane befestigen die etwa zwei Meter länger ist und damit die Fasade schützt. Man kann auch ein Brett unterhalb anbringen das etwa 30cm über das Nistbrett hinaus steht, so das der Kot nicht den Boden verunstaltet und beschädigt oder die Dinge die darunter stehen, wie das Auto. Dazu kann man den Vögeln helfen indem man zur Nistzeit seine Katzen im Haus behällt, und wenn man einen Hund hat kann man die Hundehare sammeln und als Ball in einem Netzchen hinaus hängen. Vögel lieben es damit ihre Nester aus zu polstern.Und im Winter, nicht zu vergessen, kann man Vogelfutter hinaus hängen, stellen oder streuen. Aber bitte nur wenn der Boden auch wirklich gefroren ist, ansonsten bitte spezielles Sommerfutter verwenden.

Hier mal ein Beispiel für ein hübsches und dekoratieves Vogelhaus.

Wichtig ist natürlich das man Vogelhäuser und Nistbretter an sicheren Stellen anbringt, wo weder Katze noch andere Nesträuber heran kommen können.

Ah ja, und was haben wir hier, etwas das es auch in Deutschland an vielen Stellen noch gibt, Rehe. Für Leute die mitten in der Stadt leben ist der Rat natürlich unnütz, jedoch für diejenigen die am Waldrand leben und wissen das dort Rehe leben, könnte er interesannt sein. Rehe sind wunderschön und anmutige Geschöpfe, doch die Winter können für sie ziemlich Hart werden. Darum sollte wer kann, im Winter Heu, Karotten, Äpfel, und trockenes Weißbrot an den Waldrand legen. Damit hilft man übrigens nicht nur den Rehen, sondern auch Hasen, Wiseln, Dachsen und vielen anderen Waldtieren die man nie zu Gesicht bekommt.

Umweltschutz ist nicht nur Müll sortieren, Energie Sparen und den Benzinverbrauch reduzieren, sondern viel mehr und jeder kann helfen. Igel brauchen einen warmen Platz zum Überwintern, wer einen Garten hat kann ihnen Helfen indem man einen Komposthaufen oder Laubhaufen einrichtet. Und im Sommer sollte man so wenig wie möglich Pestiziede, Schneckenkorn und Insektiziede verwenden da diese den Tieren die Insekten, Schnecken und anderes Kleingetier fressen, schaden können.

Umweltschutz ist viel mehr als das was wir in der Schule einst gelernt haben, es ist ein Leben mit und in der Natur. Wege zu finden sich mit der Natur zu arangieren und wo immer es möglich ist sie zu erhalten. Nicht jeder Baum der nicht mehr so schön aussieht, oder teilweise am verdorren ist muß gefällt werden. Lasst sie stehen, sie sind Lebensraum für Käfer, die von Vögeln gefressen werden. Sie bieten Schutz und Nestbaugrund für Tiere aller art. Lasst das Gras nach dem Rasenmähen liegen, es düngt nicht nur den Rasen, sondern bietet auch Amseln einen guten Futtergrund. Und das sind nur einige Beispiele was man in jedem Land, in jeder Region und von jedem Menschen unternehmen kann um unserer Natur und ihren Bewohnern zu helfen.

Falsche Vogelrettung

June 13th, 2009

Es ist schon eigenartig wie man mit den besten Absichten alles falsch machen kann, nur weil man als Kind etwas falsches gelernt hat. Wie ich noch klein war, und auch wärend ich heran wuchs, wurde mir immer wieder gesagt das man Jungvögel nicht anfassen darf, weil die Eltern es dann nicht mehr annehmen. Das wenn man ein Vogelkücken findet das aus dem Nest gefallen ist, man es nur mit Handschuhen zurück ins Nest setzen kann, ansonsten muß man es per Hand groß ziehen. Tja, so wurde mir das zumindest über Jahre hinweg immer wieder gesagt, und bis vor kurzem habe ich nie etwas anderes gehört oder gelesen.

Vor einigen Tagen dann, fanden meine Kinder, denen ich das gleiche beigebracht hatte, einen Jungvogel der aus dem Nest gefallen zu sein schien. Es war eines der Robin Kücken die vor unserem Schlafzimmer fenster nisteten. Die Eltern flogen laut zwitschernd und aufgeregt im Baum über uns umher, unser Kater war schon auf dem Weg um das kleine 12 Tage alte Kücken zu erlegen, und die Kinder waren laut am schreien das wir es retten müssten.

Ohne wirklich darüber nach zu denken welche Arbeit so ein Kücken machen würde, nur in dem Gedanken das ich es nich unserer Katze überlassen konnte, nahm ich das Kücken an mich. Es versuchte mir aus der Hand zu flattern, strampelte und ich hatte wirklich Angst es zu verletzen. Doch wenigstens war es sicher vor der Katze, und schnell hatte ich den alten Hamsterkäfig meiner Tochter in einen Vogelkäfig umfunktioniert. Den kleinen Vogel zurück ins Nest zu setzen war nicht möglich, da ich keine chance hatte heran zu kommen. So entschied ich den kleinen zu behalten und groß zu ziehen, oder zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Auffangstation zu bringen.

So sah der Kleine aus als wir ihn gefunden haben. Er konnte nur ganz schwach flattern, war im Nackenbereich und unter den Flügeln noch ganz nackt, und zwitscherte kläglich nach seinen Eltern. Während draußen seine Eltern wie verzweifelt nach ihm riefen. Doch nach dem was ich gelernt hatte als Kind, war er, da ich ihn angefasst hatte, eh verloren wenn ich ihn wieder hinaus gesetzt hätte.

Also suchte ich alle Information zusammen die ich finden konnte. Auf verschiedenen Websiten konnte ich heraus finden das Junge Robins nur Maden, und Regenwürmer gefüttert bekommen. Auch fand ich heraus das es noch zu früh für den kleinen war um alleine zurecht zu kommen, und das er gute fünf Tage zu früh war um aus dem Nest geworfen zu werden. Oder zumindest dachte ich das, denn als Kind hatte ich noch etwas gelernt bekommen, nämlich das die Altvögel ihre Junge erst aus dem Nest warfen wenn sie in der lage waren zu fliegen. Tja, fest überzeugt wie ich war, das die einzige Hoffnung für das Küken zu überleben die Handaufzucht war, begann ich Würmer aus zu graben.

In meinem ersten Anlauf grub ich etwa 30 bis 40 Würmer aus, und versuchte sie dem kleinen zu füttern. Zu anfang wollte er den Schnabel gar nicht öffnen, doch nach einigen Anläufen gelang es mir ihm einige Würmer zu füttern. Dennoch machte ich mir sorgen das ich den kleinen nicht durchbringen würde, da ich doch recht wenig Ahnung von Vögeln habe, und schrieb darum eine der Wildtierrettungsorganisationen an, um nach zu fragen was ich machen sollte, und ob es eine Aufzuchtstation gab. Am Abend bevor ich ins Bett gieng, habe ich ihn dann noch mal gefüttert, und stellte ich ihn abgedeckt in die Küche, während ich den Kater ins Wohnzimmer einschloss.

Am nächsten Morgen war ich erstaunt wie ruhig der kleine war, insbesondere aber wie leicht er sich füttern ließ. Innerhalb einer Stunde waren die restlichen Würmer vom Vortag verputzt und der kleine aber auch schon wieder Hungrig. So verbrachte ich fast den ganzen Tag damit Würmer auszugraben und den kleinen zu füttern, an meinen Haushalt war kein Gedanke zu verschwenden.

Am morgen Telefonierte ich mit meiner Mutter, und erzählte ihr von dem Kücken. Was erstaunlich war an diesem Telefonat, war das sie mir sagte das ich mit meiner Überzeugung falsch lag. Das insbesondere dieses Jahr in den Zeitungen mehrfach aufrufe ware, das man Küken einfach wieder ins Nest setzen sollte, oder in einen nahe gelegenen Busch, und insbesondere das es absolut nichts ausmachen würde wenn man die Küken einmal angefasst hatte. Das Problem war nur eine sichere Stelle für den kleinen gefiederten Freund zu finden, wo seine Eltern ihn auch erreichen konnten. Dazu kam das ich aus meiner falschen Überzeugung heraus meinen Kindern versprochen hatte, den kleinen in die Schule zu bringen, da insbesondere meine Tochter gerade Vögel und die Umweltvoraussetzungen durch nahmen.

Ich entschied aufgrund meines Versprechens den kleinen auf jeden Fall noch zu behalten bis meine Kinder von der Schule kamen, um die Entscheidung der Leherer zu erfahren, ob ich den kleinen bringen sollte. Als die beiden kamen, waren die Lehrer natürlich begeistert gewesen, und hatten mich für den nächsten Morgen eingeladen. Ich fütterte an diesem Tag über 100 Würmer an den kleinen und als ich ihn am Abend in die Küche stellte, war ich in gewisser weise froh das ich ihn am nächsten Vormittag frei lassen würde. Denn obwohl ich den kleinen mochte, und ihn in gewisser wiese gerne behalten hätte, war die Arbeit einfach zuviel. Denn im gegensatz zu Vögeln, hatte ich nicht nur das Küken, sondern auch noch meine Kinder, den Haushalt und so weiter zu erledingen. Ich nahm mir aber vor, so lange wie möglich den kleinen im Auge zu behalten, und ebenso sicher war für mich das mein Kater im Haus blieb, bis ich mir so sicher wie möglich war das der kleine davon fliegen können würde.

Küken fütterung

Hier ein Video wie ich den kleinen Füttere

Nach dieser Fütterung brachte ich den kleinen dann zur Schule. Die Kids in der Klasse meiner Tochter waren so begeistert, hatten so viele Fragen und zum ersten Mal erlebte ich wie meine Tochter vor der Klasse sprach. Allein das zu erleben war die Arbeit mit dem Küken wert. Auch in der Klasse meines Sohnes war die Begeisterung groß, und die Fragen nicht wenig. Wenn hier, da erste Klasse, auch die Lehrerin noch einige Fragen stellen mußte auf die die Kids nicht gekommen waren.

Wie ich dann wieder Zuhause war, öffnete ich den Käfig unterhalb des Baumes, in dem das inzwischen verlassene Nest war. Denn auch die anderen zwei Küken waren wohl aus dem Nest geworfen worde, und wie wir voller bedauern an dem gleichen Morgen hatten fest stellen müsse, von unserem Kater oder einem anderem Tier getötet worden.

Ich setzte den kleinen auf die Wiese, und entfernte mich einige Meter. Es dauerte einige Minuten, und einige Rufe des kleinen, doch dann kamen die Eltern. Zuerst blieben sie auf einige entfernung, vermutlich weil ich in Sichtweite war, und zwitscherten in lauten durchdringenden Tönen, die vermutlich Alarm bedueteten. Ich verfolgte den Kleinen wie er durch meinen Garten hüpfte, bis er unter den Bäumen im hinteren Bereich war, und blieb auf unserer Veranda stehen. Nach einigen Minuten sah ich dann wie eines der Elternteile herunter kam und ihn fütterte. Zufrieden das die Eltern ihn so Problemlos nach drei Tagen in meiner Führsorge wieder annahmen, nahm ich den Kleinen noch mal hoch, verabschiedete mich von ihm und setzte ihn in einen Korb den ich schon am Voraben zum Nest umfunktioniert hatte und in einer Astgaber eines Baumes befestigt.

Einige Zeit blieb ich noch in der Nähe, um sicher zu gehen das es nicht nur Zufall gewesen war das die Eltern es gefüttert hatte. Und, das muß ich zugeben, weil mir der Abschied schwer fiel. Das Ersetznest gefiel dem kleinen gar nicht, so das er schon nach wenigen Minuten hinaus hüpfte und setzte sich zwischen zwei auslandende Äste der Tanne in die ich ihn gesetzt hatte.

Im laufe des Tages beobachtete ich vom Fenster meiner Tochter aus, immer wieder wo der Kleine war, und ob er auch gefüttert wurde. Meinen Kater ließ ich nicht aus dem Haus, was ihm natürlich gar nicht gefiel. Und selbst meinen Hund, der im Allgemeinen keinem Tier etwas macht, ließ ich nur unter aufsicht in den Garten. Am Abend, bevor es dunkel wurde konnte ich den kleinen noch an der gleichen stelle sehen an der ich ihn zurück gelassen hatte.

Als ich am nächsten Morgen nach ihm sehen wollte, konnte ich ihn nicht mehr finden. Ich glaubte das er wohl vom Baum geflattert war, oder herunter gefallen, konnte ihn aber einfach nicht finden. Als ich allerdings am Mittag in den Garten ging um etwas zu holen, sah ich ihn wieder im Baum sitzen. Erleichtert das ihm nichts geschehen war, ging ich wieder ins Haus. Am Nachmittag dann brach ein starkes Gewitter los, es stürmte und Donnerte, der Regen peitschte und ich machte mir sorgen um den kleinen. Am Abend als das Gewitter vorbei war, sah ich sofort nach ihm. Er war vom Baum geweht worden, und hüpfte verzweifelt auf dem Boden herum.

Ich ging her, fing ihn wieder ein, und setzte ihn zurück in den Baum. Erstaunlich daran war, das er sich wohl nicht im geringsten mehr an mich erinnerte. Er zwitscherte verzweifelt und in den höchten Alarmtönen, so das seine Eltern sogar versuchten mich zu attakieren. Er flatterte wie wild und war nur schwer zu fangen. Doch letztendlich konnte ich ihn wieder in den Baum setzen.

Während er da so saß, konnte ich gut sehen das seine Schwanzfedern um einiges gewachsen war, und sein Gefieder um einiges dichter geworden. Auch war er um einiges kräftiger geworden, so das ich ihn fast nich hatte halten können.

Am späten Abend dann, es war schon längst dunkel, fragte mich plötzlich mein Mann warum ich den Kater raus gelassen hätte. Verwundert und verwirrt stellte ich fest das dieser wohl entwischt sein mußte als die Kinder zum Spielen raus gegangen war. Voller sorge hoffte ich das dem kleinen nichts geschehen war. Schließlich war das küken noch nicht in der lage zu fliegen, und den Krallen meines Katers zu entkommen.

Heute Morgen, nach meinem ersten Kaffee, ging ich dann hinaus um nach dem kleinen zu sehen. Zuerst konnte ich ihn nicht finden, doch am Verhalten der Eltern die kräftig Alarm gaben ging ich davon aus das er zumindest noch am Leben war. Als ich schon aufgegeben hatte, und wieder hinein gehen wollte, warf ich einen Blick zurück, und sah etwas in einem anderen Baum, das wie ein grauer, großer Ball aussah. Als ich näher kam, erkannte ich das es mein kleiner gefiederter Freund war, der nun zwei Bäume weiter, und sehr viel höher saß. Für mich heißt das, daß er nun wohl in der Lage ist kürzere Distanzen zu fliegen oder zu Flattern, und sich so in Sicherheit zu bringen.

Ich werde nun versuchen so lange wie möglich ein Auge auf ihn zu haben, doch ich vermute das ich ihn schon bald nicht mehr sehen werde, da er nun auch langsam das Alter hat in dem er fliegen können sollte, und damit meine Chancen auf ihn beobachten immer kleiner. Insgeheim hoffe ich natürlich das er sich doch an mich erinnert, und mich villeicht eines Tages besuchen kommt, doch ich weiß das die Chacen dazu nahe null sind.

Eines aber habe ich aus dieser Geschichte gelernt. Das nächste Küken das ich finde, werde ich gleich versuchen wieder ins Nest zu setzten, oder aber an eine sicher Stelle. In der Butzeit werde ich meinen Kater so viel wie möglich drinnen lassen, und meinen Kindern habe ich nun erklärt das man ein Küken sehr wohl anfassen kann, und was man machen soll um ihm zu helfen. Vögel sind ein wichtiger Teil unserer Umwelt, sie geben uns nicht nur ihre schönen Gesänge, sie fangen auch lästige Insekten aus der Luft, oder aus den Rinden unserer Bäume und halten diese so gesund. Sie fressen Schnecken die unsere Pflanzen vernichten, und jagen wen es Greifvögel sind Mäuse und Ratten die sich in unseren Häusern einzunisten versuchen. Jeder sollte sein bestes tun um Vögel jeglicher Art zu beschützen und ihnen die Möglichkeit zu geben ihre Jungen groß zu ziehen. Dabei ist es egal in welchem Land man lebt oder um welche Vogelarten es sich handelt. Ich jedenfalls werde nun noch mehr darauf achten das unsere Vögel sich in meinem Garten sicher und Zuhause fühlen, so das ich jedes Jahr etwas von ihnen habe.

Im laufe dieses Sommers noch, werde ich an den Bäumen einen Kletterschutz anbringen, damit mein Kater nicht mehr hinauf kann. Auf diesem Weg kann ich meinem Kater, ebenso wie den Vögeln ihren Frieden geben. Und natürlich werde ich sollte ich die Gelegenheit haben, den Bericht hier noch erweitern wenn ich meinen kleinen Gefiederten Freund nicht aus den Augen verliere.

Summer sonder sale

June 1st, 2009

Endlich ist die Sonne draußen, und da viele heutzutage ihre E-Books nocht auf dem Lap Top Lesen, oder auf dem Desktop mache ich einen Sonderverkauf speziell für den Sommer.

Wer ab heute mein E-Book Die Sternenkriegerinnen - Kampf für den Frieden kauft, spart 3 Euro. Nur über die Sommer Monate hinweg biete ich das Buch zum super sonder Preis von 0.99 Euro an.

Also los… www.ebook-tower.de aufrufen und bestellen ehe der Sommer ein Ende hat.

Vögel in meinem Garten

May 25th, 2009

Das, zumindest für mich schönste, an Canada ist die Natur. Wenn man nicht gerade mitten in der Stadt, oder einem Dorf lebt, braucht man hier nicht einmal das Haus verlassen um von der Natur etwas zu sehen. Je nach Region muß man sogar darauf achten das man Wilde Tiere, wie Bären, Waschbären und Stinktiere nicht noch versehentlich anlockt.

Die einfachsten Lebewesen und wohl auch die, die am wenigsten Schaden anrichten sind Vögle. Und davon haben wir hier einige. Vom Kolibrie, über den American Robin bis hin zum Blue Jay findet man so ziemlich alles im eigenen Garten. Man muß nur die Augen offen halten, und wer möchte kann auch einiges machen um diese Bunten gefiederten Gesellen an zu locken.

Hier haben wir einen Blue Jay den ich in meinem Garten aufgenommen habe. Neben seinem schönen Gefieder hat dieser Vogel auch einen sehr interesannten Ruf, der eine sehr große Ähnlichkeit mit dem eines Falken aufweist. Ich vermute mal das er diesen Ruf immitiert um andere Vögel von seinem Nest fern zu halten, oder sogar um einem wirklichen Falken vorzugaukeln das schon ein gefatter von ihm da ist. Man findet diese Vögel oft in Regionen in denen Eichen stehen, und bevorzugt mögen diese gefiederten Freunde Nüsse. Mit Erdnüssen lassen sie sich gut anlocken, aber natürlich auch mit dem hier üblichen Wild Vogelfutter.

Hier haben wir einen Red headed woodpecker, den ersten den ich in diesen zwei Jahren gesehen habe. Und ich muß dazu sagen ein ziemlich dickes exemplar dazu. Wie alle woodpecker ernährt sich auch dieser von Käfern und Larven die unter der Rinde von Bäumen leben, bevorzugt von Eichen. Er mag aber auch verschiedene Samen und pickt auch mal im Boden nach Würmern. Maiskörner sind gut geeignet um ihn anzulocken.

Was wir hier sehen, ist ein American Robin beim nisten direkt vor unserem Schlafzimmer fenster. Hoche Bäume sind natürlich ideal um diesen Vöglen einen sicheren Ort zum nisten zu geben. Wer Katzen hat sollte allerdings den unteren Bereich des Baumes absichern damit der Vierpfotige Geselle einem den Gefiederten Freund nicht erlegt, oder die Brut räubert. Der Robin ist nicht nur ein hübscher Vogel mit seinem roten Bauch, sondern auch ein recht interesannter. Sowohl der Nestbau, als auch das Brüten wir gänzlich von dem Weibchen übernommen, erst beim Füttern bekommt man auch das Mänchen zu sehen. Wer Robins anlocken möchte sollte unter anderen nach dem Rasen mähen, das abgemähte Gras nicht einsammeln sondern liegen lassen. Auf diesem Weg wird man nach dem mähen einige, mitunter sogar ganze schwärme von Robins auf dem Rasen sehen.

Hier haben wir einen Baltimor Orlole, einen hübschen Singvogel von dem ich leider nicht so viel weiß, da es der erste ist den ich gesehen habe seit wir in Canada sind. Was mir aber an diesem Vogel aufgefallen ist, ist das er einen wunderschönen gesang hat, der so laut ist das man ihn ohne weiteres auch durch ein geschlossenes Fenster hört, selbst wenn man den Vogel selbst nicht sehen kann. In folgenden Berichten werde ich hoffenltich mehr über diesen Gefiederten Freund wissen.

Diese kleinen gefiederten Gesellen sind meine kleinen lieblinge, die Kolebries. Nicht nur faszinierend durch ihre schnellen Flügelbewegungen, sondern auch recht leicht an zu locken indem man einfach eine spezielle Tränke für sie aufhängt, oder Schwertlilien pflanzt. Stellt man die Tränke früh genug auf, und sorgt dafür das die Planzen rechtzeitig von ihrem Winterschutz befreit werden, kann man diese kleinen Vögle den ganzen Sommer über bis in den späten Herbst hinein beobachten. Steht man in ihrer Nähe machen ihre Flügel übrigens einen Brummenden sound, der einen ein klein wenig an einen Hornissenschwarm erinnert.

Natürlich haben wir noch sehr viel mehr Vögel hier, von denen ich leider noch keine Bilder machen konnte. Wie zum Beispiel dem Turky (Truthan), Rose-breasted Grosbeak, oder was man hier am meisten sieht ohne jeglichen Aufwand den Chickadee.

welche ich hier gleich im schwarm habe.

Egal ob man nur zum Urlaub nach Canada kommt, oder um hier zu leben. Es lohnt sich auf jeden Fall die Augen auf zu halten, und sich einfach mal die Zeit zu nehmen die umfangreiche Vogelwelt hier zu erkunden.